Lockdown Diary Teil 7: (veganes) Bananenbrot


Nachdem sich der Nebel verzogen hat, strahlt die Sonne hier in Bayern vom knallblauen Himmel und läd uns ein in eine neue Woche. Ich hab mir erstmal meinen Morgenkaffee zubereitet - und dann fiel mein Blick auf 3 Bananen, die ihre beste Zeit schon hinter sich hatten und im Obstkörbchen auf ihr Schicksal warteten.

Ich tu mich echt schwer damit, Lebensmittel wegzuwerfen - daher hab ich auch die Kochbox mit den abgewogenen Zutaten für mich entdeckt und bin seit Monaten glücklich und zufrieden damit. Aber ich kaufe immer noch Obst und Gemüse für Frühstück und Abendessen dazu - und aus diesem Vorrat stammen nun die etwas trostlosen Bananen.


Für schwarz-gelbe Bananen hab ich aber einen guten Verwendungszweck: Bananenbrot!! Das ist ein perfekter Ersatz für die veganen Schokoriegel zum Nachmittagskaffee (guess what: sie sind alle); einfach und schnell zuzubereiten... und wahrscheinlich auch noch gesünder.

Falls Dich die Sonne also auch animiert hat, Dir heute etwas Gutes zu tun, schicke ich Dir hier das Rezept für den Kuchen. Erst einmal die Zutaten für die Einkaufs- oder Checkliste, dann meine Änderungsvorschläge und die Zubereitung. Das Rezept ist aus Australien und daher praktischer Weise mit Tassen zu portionieren - das geht noch schneller und man braucht die Waage nicht abzuwaschen :-)


- 4-5 alte Bananen (laut Rezept; ich hatte nur 3 - geht auch!)

- 1/2 Tasse braunen Zucker

- 1/2 Tasse Rohrzucker

- 1 TL Zimtpulver

- 1 TL Vanilleextrakt

- 2 EL Ahornsirup

- 1/4 Tasse (Pflanzen-) Milch

- einen Spritzer Zitronensaft

- 2 Tassen Mehl

- 1,5 TL Backpulver


Jetzt meine Änderungen: Ich bin nicht so ein großer Fan von Zucker und habe auch meistens keinen zu Hause. Da die Bananen schon sehr süß sind, kann man zum einen die Anzahl der Bananen verringern (das habe ich fast immer gemacht) und zum anderen habe ich den Zucker heute durch 1/2 Tasse Erythrit und etwas Reissirup ersetzt. Das Rezept ist ziemlich dankbar - ich ändere immer irgend etwas und der Kuchen gelingt trotzdem jedes Mal :-)

Ich benutze alle Sorten Milch außer Kuhmilch - heute war es Mandelmilch, geht aber auch mit Soja- oder Hafermilch. Da ich kein Weizenmehl esse, mache ich den Kuchen in Deutschland meist mit Dinkelmehl. Heute hab ich eine Tasse Vollkorn- Dinkelmehl und eine Tasse feines Dinkelmehl benutzt - funktioniert super! Man kann bestimmt auch Weizenmehl benutzen, wenn man möchte. Vanilleextrakt und auch Erythrit gibt`s im Supermarkt, Discounter oder Biomarkt.


Wie bereitet man es zu?

- Zuerst den Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen.

- Bananen mit der Gabel zerdrücken und dann mit dem Handrührgerät rühren.

- Zucker bzw. Ersatzprodukte für Zucker dazu, weiter rühren

- Zimtpulver, Vanilleextrakt und Ahornsirup zugeben, weiter rühren.

- Milch und Zitronensaft zugeben, weiter rühren.

- Mehl und Backpulver mischen und zusammen unter Rühren zugeben - fertig.


Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Backform geben, mit einer "Haube" aus Alufolie bedecken und in den Ofen geben. Ca. 45-60 Minuten backen und etwa nach der Hälfte der Backzeit die Alufolie herunter nehmen. Der Kuchen geht dann noch mehr auf und bekommt eine leckere Kruste. Bei mir sind es eher 60 Minuten, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht ;-) Mit einem Hölzstäbchen testen, ob der Kuchen durch gebacken ist (das ist, wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt). Wenn man die Form gut vorbereitet hat, löst sich der Kuchen sehr einfach und man kann ihn auf einem Teller abkühlen lassen.


Pur geniessen - oder mit Butter bzw. Goiabada (brasilianische Guavenmarmelade, die ich noch hatte von meinem Ausflug zum brasilianischen Supermarkt vor dem Lockdown).


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen, guten Appetit und eine schöne Woche!

19 Ansichten
Contact

FRANCA HELLWIG

WALDSPIELPLATZ 28

82319 STARNBERG

TELEFON / WHATS APP +49 170 65 96 993

  • Black Facebook Icon
  • Black Instagram Icon
  • Black YouTube Icon
  • Black Google+ Icon

© 2019 by Franca Hellwig. Proudly created with lots of love <3