Mein erster Kontakt zu Yoga....

...entstand, als ich mein Tanzzentrum "Franca`s Ballett & mehr" in KÖLN - RODENKIRCHEN eröffnen wollte. Ich hatte schon viel über Yoga gehört und dachte, dass Yoga eine gute Ergänzung in einem Tanzzentrum darstellen würde. Eine sehr sympathische Lehrerin wird  ab dato Hatha Yoga in meinem Studio unterrichten. 

Als die ersten Stunden stattfanden, sah ich regelmäßig extrem entspannte, glückliche Menschen meine Ballettschule verlassen und beschloss, selbst einmal teilzunehmen. Schon in der ersten Stunde wurde mir klar, wie gut Yoga in mein Leben passen würde! Ich fand Ruhe, Gelassenheit, Zufriedenheit und Entspannung in mir selbst. Zudem brachte meine Lehrerin immer interessante Utensilien mit in den Unterricht, die eine bestimmte Stimmung in meine Balletträume brachten. Es war wie eine Insel in meinem Alltag als Ballettlehrerin und Leiterin der Schule und wurde schnell zum festen Bestandteil meines Alltags.

 

Als ich die Schule aufgab und nach KASSEL, meiner Geburtsstadt zog, fand ich zufällig eine andere interessante Yogastunde: Power Yoga! Über 60 Personen drängten sich in den Saal meines Fitnessstudios und ich war geneigt, wieder zu gehen, da ich eigentlich weder Fitnessstudios noch große Menschenmengen auf engem Raum mag - und das hatte eigentlich wenig mit der geschätzten Atmosphäre aus meinem Studio zu tun, die ich mit Yoga verband! Aber wenn ich einmal etwas begonnen habe, bleibe ich dabei - und ich blieb. 

Tatsächlich hatte das wenig mit den Stunden zu tun, die ich zuvor genossen hatte - aber ich hatte eine neue Seite an mir und auch eine neue Seite des Yoga kennen gelernt. Ich wusste gar nicht, dass ich die Dinge konnte, die ich da in der Stunde einfach so getan hatte! In einem Chat mit einem brasilianischen Freund fand ich heraus, dass der Lehrer ziemlich bekannt sei und international einen guten Ruf genießt - aha!!! Das kann ich nachvollziehen.

Mit meinem Umzug nach FOZ DO IGUACU, Brasilien landete bei einer der wenigen Lehrerinnen der Stadt - und ihr Stil war Acro Yoga! Dafür braucht es eine Menge Körpergefühl, Kraft und Vertrauen... Eine besonders schöne Erfahrung waren ihre Yogastunden in der Natur - und dort, am Hostel Nature, nahe der berühmten Wasserfälle, probierte ich zum ersten Mal SUP-Yoga aus, was mir als Wasserratte extrem viel Spaß, aber auch eine neue Herausforderung bereitete, da das Board ständig wackelt und die Körpermuskulatur dies ausgleichen muss. Für eine regelmäßige Teilnahme lag der See zu weit weg von meiner Wohnung - und ich fand einen neuen Yogastil, als das Espaco Energia in der Innenstadt seine Pforten öffnete. Weiß gekleidet mit Turban lehrte uns unser Lehrer Atemübungen, Asanas und Kirtan singen, was mich extrem glücklich machte - bis heute bin ich ein großer Fan des Kundalini-Yoga!

Ich schätzte die vielen Vorzüge, die Yoga mir bescherte - und auch die vielen Gesichter, die Yoga hat.... so konnte ich immer wieder neue Seiten an mir entdecken... und ich fragte mich, welcher Stil mich wohl auszeichnen würde, falls ich mich entscheiden müsste? 

In Brasilien war ich bekannt als Zumba Instructor und -nach meinen Ausbildungen- auch für Reiki Therapie und Familienaufstellungen.  Die Nachfrage nach einer sanfteren Sportart, die jeder praktizieren kann, wuchs - und mir wurde in meiner Praxis ein weiterer Raum angeboten. Ich entschloss mich, dort Unterricht in Yoga zu geben. 

Meine erste Ausbildung machte ich in Hatha Yoga, back to the roots, back to basics. Allerdings kam in der Ausbildung nur wenig Yoga-Philosophie vor... und ich konnte meine Anatomiekenntnisse aus meiner Zeit als Tanzpädagogin nutzen.

Eine tolle Kombi war geboren! Hatha Yoga als unterstützende mentale und körperliche Methode - als ergänzender Baustein zur Reiki-Therapie, Rückführungstherapie und Coaching!

Ein Unfall brachte mich zurück nach MÜNCHEN und ich absolvierte eine einjährige Ausbildung zur Entspannungs- pädagogin. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung lassen sich wunderbar mit Yoga kombinieren - jedoch konnte ich mich zeitweise kaum noch bewegen. In meinem Yogastudio in München wurde ein Workshop angeboten in Faszien-Yoga, den ich neugierig gebucht habe. Diese Übungen waren sehr effektiv und ich baute sie in meine eigene Yogapraxis ein. Mein Interesse an Yin Yoga, einer Form des Faszienyoga wuchs - und ich machte eine weitere Fortbildung. Mit dieser Kombi habe ich mich selbst buchstäblich wieder auf die Beine gebracht.... und war nun auf der Suche nach einer dynamischeren Form des Yoga, die den Körper auch kräftigt. Diese fand ich im Vinyasa Flow Yoga. Ich praktizierte regelmäßig und mein Körper baute sich wieder auf. 

Ich entschloss mich zu einer Ausbildung in Vinyasa Flow Yoga auf BALI, in einem Studio, das sich auf Anatomie und Sequencing spezialisiert hat. Im Yoga Barn in Ubud bekamen wir eine zusätzliche Ausbildung in Meditation bei Leah Santa Cruz - wieder eine tolle Erfahrung! In den Power Yoga Stunden von Paul Teodo gelang mir mein erster Pincha (Unterarmstand)!!

Bemerkt ihr etwas? 

Für mich ist Yoga ein ständiges Lernfeld - sobald ich das Gefühl habe etwas gelernt und begriffen zu haben, tun sich neue Fragen auf! 

Nun hatte ich viel über Anatomie, Philosophie, Geschichte und Flow Sequencing gelernt.... und ich stellte fest, dass  ich gerne noch mehr über Assists und Alignment lernen und die Themen Geschichte und Philosophie  vertiefen möchte. 

Zurück in MÜNCHEN wurden meine Rückenschmerzen immer besser - und das lag mit Sicherheit auch an den tollen Yogastunden mit Laura von Ostrowski. Ich entschloss mich zu einer Ausbildung bei ihr in Ashtanga Inspired Yoga und Therapeutischem Yoga.

Ich selbst finde, dass Kraft und Kontrolle über den eigenen Körper wie auch Selbstdisziplin und Ausgeglichenheit das Ashtanga Yoga definieren. Die festgelegten Reihenfolge von Asanas in einer Serie, die immer wieder in der gleichen Abfolge trainiert wird, erinnert mich sehr an Ballett - und mein zeitlebens rechts und links sehr unterschiedlicher Körper richtet sich immer mehr aus.

Ich wage es, einen 3-tägigen Wochenendworkshop mit Kino MacGregor zu buchen - einer international bekannten Yogalehrerin, die als 29jährige von Patthabi Jois -der als Gründer des Ashtanga Yoga gilt- die Erlaubnis bekam, Ashtanga Yoga zu unterrichten. Ihre geballte Kraft und das Fachwissen beeindrucken mich - und sie ist so nett und offen dabei!

Ich besuchte einen weiteren Workshop mit Bryan Kest, der auch Schüler von Patthabi Jois war und der seinen eigenen Yogastil gegründet hat, nämlich das bereits mehrfach zitierte und von mir besuchte Power Yoga. Auch Bryan Kest war sehr sympathisch, offen und vor allem authentisch! Ich begann, über Bryan Kest und Kino MacGregor nachzudenken. Mir gefiel es sehr, dass sie genau das tun, was sie lieben - Yoga- und daraus das entwickelt haben, was genau zu ihnen passt. 

 

Tatsächlich ist Yoga eine stetige Weiterentwicklung der alten Lehren, die in den Upanishaden, in Patanjalis Yoga Sutra und der Bhagavad Gita aufgezeichnet wurden. Durch Einflüsse aus immer mehr Ländern, Kulturen und unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen haben sich verschiedene Stile entwickelt - warum also nicht meinen eigenen Stil entwickeln??

 

Mein Stil sollte alle Vorzüge von den Yogastilen vereinen, die ich kennen gelernt habe. Er sollte das anbieten, was mir geholfen hat, wieder auf die Beine zu kommen nach meinem Unfall. Ein Stil, der Menschen hilft, einen gesunden Körper zu bewahren und Schmerzen und Krankheiten zu überwinden. Vor allem sollte er allen Menschen zugänglich sein, nicht nur Yogis mit Erfahrung. 

 

Ich hatte in der Zeit eine Bürotätigkeit als Coach in einer Consulting-Firma und lernte erstmals, wie es ist, den ganzen Tag beruflich am Schreibtisch zu verbringen. Ich hatte für mich bereits Übungen für die Augen entwickelt, die ich regelmäßig anwendete, da mir die lange Zeit am Bildschirm Augenschmerzen bereitete. Meine Rückenschmerzen konnte ich durch tägliches Yin Yoga heilen, meinen Körper durch Ashtanga Yoga kräftigen. Eine Schulter- und Handgelenksverletzung aus Bali heilte ich mit Therapeutischem Yoga und die mentale Einstellung und der Fokus, den Yoga vermittelt, ließ mich die schwere Zeit überstehen. 

 

Aber welcher Mensch hat schon die Gelegenheit, so viele Yogastile zu praktizieren, um sich wohl zu fühlen?

Dazu kommen all die Erkenntnisse aus der spirituellen Praxis des Yoga sowie die Kenntnisse, die ich als Reiki-therapeutin, Coach und Entspannungspädagogin für mein mentales und spirituelles Wohlbefinden nutze.

 

Diese Idee war der Startschuss für meinen eigenen Stil.

Wie der heute aussieht, findest Du 

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FRANCA HELLWIG

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