Die Entstehung von Equilibrio
-mein persönlicher weg-

Die Entstehung von EQUILIBRIO hat sich über viele, viele Jahre hingezogen. Ich wusste zwar bereits im Alter von 17 Jahren, dass ich mit Menschen arbeiten möchte und dass diese Arbeit Bewegung, Entspannung und Entwicklung beinhalten sollte, aber erst viele Jahre später war ich auf meinem eigenen Weg so weit gekommen, dass EQUILIBRIO wirklich Formen annehmen konnte...

Mein Weg zu mir selbst
und ins gleichgewicht...

Mein Weg hielt einige Hürden, einen fast 5000m hohen Berg und den Umzug nach Brasilien für mich bereit. Begonnen habe ich als Bühnentänzerin - und das war mein absoluter Traumberuf. Ein erreichtes Ziel, darauf war ich stolz und ich war sehr glücklich. Aber ich musste häufig meine körperlichen Grenzen überschreiten und kenne das Gefühl, wie sich Schmerzen im Körper anfühlen. Nach einem Unfall habe ich auch gelernt, wie sich Schmerzen durch zu wenig Bewegung anfühlen - und wie sehr diese das tägliche Leben einschränken. Das war der Moment, in dem ich meine Yogalehrer-Ausbildungen und Fortbildungen begonnen habe, um mir buchstäblich selbst wieder auf die Beine zu helfen, als mir sonst scheinbar niemand mehr helfen konnte.

Ich habe schnell bemerkt, dass mich die Arbeit mit Menschen noch mehr erfüllt als die Bühne und eine Weiterbildung zur Tanzpädagogin gemacht. Im Jahr 2005 habe ich mein eigenes Tanzstudio in Köln eröffnet und im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, wie sich eine dauerhafte Überlastung auf Körper, Geist und Seele auswirkt. In einem Balanceakt aus der Leitung des Unternehmens, Tanzunterricht, Partnerschaft und nicht vorhandener Freizeit bin ich buchstäblich an den Rand der Überlastung getanzt. 

Das muss besser werden, habe ich mir gedacht... denn ich möchte ein glückliches und ausgeglichenes Leben mit einem Beruf, der mich ausfüllt, einer harmonischen Partnerschaft, Freunden und Freizeit. Das müsste doch möglich sein??? 

 

Ich hatte ein Muster erkannt, welches mich immer wieder in Überlastungszustände geraten ließ. Mir wurde klar, dass ich mehr über diese Muster herausfinden musste und dass sich die Überarbeitung - die ja aus Begeisterung und gutem Willen geschah!- nicht wiederholen und ich meinem System weiterhin dauerhaft schaden sollte.

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Auf dem Gipfel eines 4500m hohen Berges auf dem Inka-Trail in Peru, den ich mit einem zuvor gebrochenen Fuß in einem Gewitter erklommen hatte, kam die Wende - ich beschloss, dass mit dem stetigen Leben am Limit Schluss sein müsse. Ich ging nach Brasilien, wo ich mich spontan sehr wohl fühlte. Die Kultur der Brasilianer ist nämlich eher auf die persönlichen Werte, Familie und Freude ausgerichtet und lässt Stress, Druck und Überarbeitung gar nicht erst entstehen. Ich lernte, dass Spaß am Leben und Freunde einen wichtigen Teil im Leben darstellen, der bei mir vorher durch den harten Alltag als Tänzerin und Unternehmerin immer zu kurz kam!

In Brasilien stellte ich durch die Andersartigkeit der brasilianischen Kultur schnell fest, wie sehr uns Gewohnheiten, Glaubenssätze und Antreiber beeinflussen. Ich begann, genauer auf mich selbst zu schauen und mich zu fragen, ob manche Dinge, von denen ich dachte, dass sie mich ausmachen, nicht einfach von Eltern, Lehrern oder anderen Bezugspersonen übernommene oder antrainierte Verhaltensweisen sind? Zum Beispiel diese eingemeißelten Sätze: "Du musst fleißig sein! Streng Dich an und sei stark- auf der Bühne muss alles perfekt sein und man darf die Anstrengung und den Schmerz nicht sehen! Bitte immer lächeln, auch wenn die Füße bluten..." oder auch:

"Du kannst die Anderen jetzt nicht einfach hängen lassen! Das schaffst Du schon... ist ja nur heute und ich bin ja auch nur erkältet." 

 

Das hatte damals in meiner Tanzschulzeit zu einer Herzmuskelentzündung geführt, unter deren Folgeerscheinungen ich bis heute noch leide. Ich fragte mich, was wäre, wenn ich all die Erwartungen von Anderen ausschalten und die Glaubenssätze und Antreiber identifizieren und wählen würde, welche mir wirklich helfen und welche eher nicht zu mir passen? Das brachte mich zu der Frage

 Wer bin ich wirklich und was glaube ich zu sein? 

 

Durch meine Ausbildung zur Reiki-Therapeutin und Yogalehrerin lernte ich Werte und Lebensphilosophien aus östlichen Kulturen sowie neue Wege zur Heilung von Körper, Geist und Seele kennen und begann, für mich stimmige Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden. Mit diesem "Schatz" behandelte ich in meiner eigenen Praxis viele Menschen - und bekam sensationelle Erfolge zu sehen! Die Brasilianer waren äußerst dankbar und berichteten von den großen Veränderungen in ihren Leben, die sie mit meiner Hilfe erzielen konnten. Ich erkannte, dass mich diese Arbeit sehr glücklich macht - und dass auch der Pool, die Sonne und die gemeinsamen Abende mit den lebensfrohen Menschen ihren Teil zu meinem Lebensglück beitragen. 

Über meine Zeit in Brasilien und was ich dort erlebt und gelernt habe, schreibe ich in meinem Blog in BALU`S DIARY.

Zurück in Deutschland habe ich während meiner Arbeit für eine Consultingfirma erkannt, dass gekonnte Kommunikation der Schlüssel zur Lösung der allermeisten Probleme in Beziehungen und am Arbeitsplatz ist - und dass viele Menschen diese (noch) nicht beherrschen! Ich führte zahlreiche Coachings und Beratungen zu Kommunikationstypen durch und lernte immer mehr darüber, wie wichtig die wertschätzende Kommunikation in Bezug auf den aktuellen Gesprächspartner ist. Um den anderen einschätzen zu können, ist es natürlich auch wichtig, sich selbst und die eigene Kommunikationsform zu (er)kennen und die zugrunde liegenden Motivatoren zu identifizieren.

 

Um ich selbst sein zu können, muss ich es schaffen, meine Werte zu definieren, Grenzen zu setzen und diese wertschätzend zu Anderen kommunizieren und verteidigen können!

 

Das Wissen darüber fasste ich in einem Coaching-Programm zusammen, TRUE SELF. Während meiner Anstellung als Coach in München für die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft unterstützte unzählige Menschen dabei, die eigenen Stärken und Werte zu erkennen und resultierend aus diesen eine Beschäftigung zu identifizieren, die nachhaltig zu ihrem Persönlichkeitstyp und ihrem sozialen Leben und der gewünschten Freizeitgestaltung passt.

 

Mir wurde immer klarer, dass die Definition einer gesunden Work-Life-Balance das war, was mir selbst gefehlt hatte!

 

Ich hatte zwar in meinen Schulungen zur Unternehmensgründung und in meinen eigenen Ausbildungen die Kenntnis darüber erlangt, was eine Work-Life-Balance ist und dass man diese haben sollte, jedoch hatte ich mein eigenes Konzept  nie detailliert entwickelt und wusste auch damals nicht, mit welchen Tricks man die gefunden Resultate langfristig umsetzen kann. Ich entwickelte Webinare und eine gezielte Umsetzungs-Strategie, die ich heute auch im Rahmen der Coaching-Programme anbiete, nämlich NEW LIFE.

Heute weiß ich genau, wer ich bin, was ich brauche zum Glücklichsein, wie mein Traumjob aussieht und wie ich so kommunizieren kann, dass mich Kollegen und Partner in Beziehungen verstehen und das für mich tun, was ich möchte - ohne dass ich mich selbst übergehe! Und ich habe Zeit für mich, meine Freunde und meine Hobbies....

 

Das kannst Du auch!!!

Ich bin diesen Weg allein gegangen und habe alles für mich selbst herausgefunden, mit all den Umständen, Erkenntnissen, Rückschritten und der hohen Mauer, vor der ich stand, auf dem Weg nach Machu Picchu... und ich musste sie tatsächlich heraufklettern, um das Ziel zu erreichen. 

Aber für Dich kann es einfacher sein! Gerne begleite ich Dich auf Deinem Weg, mit all meinem Wissen, meiner Erfahrung und den Tricks und Kniffen, die ich für mich herausgefunden habe. 

Gern unterstütze ich Dich, Deine Werte, Dein Ziel und Deinen Weg ins Gleichgewicht zu finden.

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Und ich unterstütze Dich auch dabei, den Weg auch wirklich zu gehen, so dass Du EQUILIBRIO wirklich in Deinem Leben anwenden und davon profitieren kannst. Gemeinsam können wir Deine Mauern und Hindernisse erkunden und sie überwinden.

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Mein erster Kontakt zu Yoga....

...entstand, als ich mein Tanzzentrum "Franca`s Ballett & mehr" in KÖLN - RODENKIRCHEN eröffnen wollte. Ich hatte schon viel über Yoga gehört und dachte, dass Yoga eine gute Ergänzung in einem Tanzzentrum darstellen würde. Eine sehr sympathische Lehrerin sollte ab dato Hatha Yoga in meinem Studio unterrichten. 

Als die ersten Stunden stattfanden, sah ich regelmäßig extrem entspannte, glückliche Menschen meine Ballettschule verlassen und beschloss, selbst einmal teilzunehmen. Schon in der ersten Stunde wurde mir klar, wie gut Yoga in mein Leben passen würde! Ich fand Ruhe, Gelassenheit, Zufriedenheit und Entspannung in mir selbst. Zudem brachte meine Lehrerin immer interessante Utensilien mit in den Unterricht, die eine bestimmte Stimmung in meine Balletträume brachten. Es war wie eine Insel in meinem Alltag als Ballettlehrerin und Leiterin der Schule und wurde schnell zum festen Bestandteil meines Alltags.

 

Als ich die Schule aufgab und nach KASSEL, meiner Geburtsstadt zog, fand ich zufällig eine andere interessante Yogastunde: Power Yoga! Über 60 Personen drängten sich in den Saal eines Fitnessstudios und ich war geneigt, wieder zu gehen, da ich eigentlich weder Fitnessstudios noch große Menschenmengen auf engem Raum mag - und das hatte eigentlich wenig mit der geschätzten Atmosphäre aus meinem Studio zu tun, die ich mit Yoga verband! Aber wenn ich einmal etwas begonnen habe, bleibe ich dabei - und ich blieb. 

Tatsächlich hatte das wenig mit den Stunden zu tun, die ich zuvor genossen hatte - aber ich hatte eine neue Seite an mir und auch eine neue Seite des Yoga kennen gelernt. Ich wusste gar nicht, dass ich die Dinge konnte, die ich da in der Stunde einfach so getan hatte! In einem Chat mit einem brasilianischen Freund fand ich heraus, dass der Lehrer ziemlich bekannt sei und international einen guten Ruf genießt - aha!!! Das kann ich nachvollziehen.

Mit meinem Umzug nach FOZ DO IGUACU, Brasilien landete bei einer der wenigen Lehrerinnen der Stadt - und ihr Stil war Acro Yoga. Dafür braucht es eine Menge Körpergefühl, Kraft und Vertrauen... Eine besonders schöne Erfahrung waren ihre Yogastunden in der Natur - und dort, am Hostel Nature, nahe der berühmten Wasserfälle, probierte ich zum ersten Mal SUP-Yoga aus, was mir als Wasserratte extrem viel Spaß, aber auch eine neue Herausforderung bereitete, da das Board ständig wackelt und die Körpermuskulatur dies ausgleichen muss. Für eine regelmäßige Teilnahme lag der See zu weit weg von meiner Wohnung - und ich fand einen neuen Yogastil, als das Espaco Energia in der Innenstadt seine Pforten öffnete. Weiß gekleidet mit Turban lehrte uns unser Lehrer Atemübungen, Asanas und Kirtan singen, was mich extrem glücklich machte - bis heute bin ich ein großer Fan des Kundalini-Yoga.

Ich schätzte die vielen Vorzüge, die Yoga mir bescherte - und auch die vielen Gesichter, die Yoga hat.... so konnte ich immer wieder neue Seiten an mir entdecken... und ich fragte mich, welcher Stil mich wohl auszeichnen würde, falls ich mich entscheiden müsste? 

In Brasilien war ich bekannt als Zumba Instructor und -nach meinen Ausbildungen- auch für Reiki Therapie und Familienaufstellungen.  Die Nachfrage nach einer sanfteren Sportart, die jeder praktizieren kann, wuchs - und mir wurde in meiner Praxis ein weiterer Raum angeboten. Ich entschloss mich, dort Unterricht in Yoga zu geben. 

Meine erste Ausbildung machte ich in Hatha Yoga, back to the roots, back to basics. Allerdings kam in der Ausbildung nur wenig Yoga-Philosophie vor... und ich konnte meine Anatomiekenntnisse aus meiner Zeit als Tanzpädagogin nutzen.

Eine tolle Kombi war geboren! Hatha Yoga als unterstützende mentale und körperliche Methode - als ergänzender Baustein zur Reiki-Therapie, Rückführungstherapie und Coaching!

Ein Unfall brachte mich zurück nach MÜNCHEN und ich absolvierte eine einjährige Ausbildung zur Entspannungspädagogin. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung lassen sich wunderbar mit Yoga kombinieren - jedoch konnte ich mich zeitweise kaum noch bewegen. In meinem Yogastudio in München wurde ein Workshop angeboten in Faszien-Yoga, den ich neugierig gebucht habe. Diese Übungen waren sehr effektiv und ich baute sie in meine eigene Yogapraxis ein. Mein Interesse an Yin Yoga, einer Form des Faszienyoga wuchs - und ich machte eine weitere Fortbildung. Mit dieser Kombi habe ich mich selbst buchstäblich wieder auf die Beine gebracht.... und war nun auf der Suche nach einer dynamischeren Form des Yoga, die den Körper auch kräftigt. Diese fand ich im Vinyasa Flow Yoga. Ich praktizierte regelmäßig und mein Körper baute sich wieder auf. 

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Ich entschloss mich zu einer Ausbildung in Vinyasa Flow Yoga auf BALI, in einem Studio, das sich auf Anatomie und Sequencing spezialisiert hat. Im Yoga Barn in Ubud bekamen wir eine zusätzliche Ausbildung in Meditation bei Leah Santa Cruz - wieder eine tolle Erfahrung! In den Power Yoga Stunden von Paul Teodo gelang mir mein erster Pincha (Unterarmstand)!!

Bemerkt ihr etwas? 

Für mich ist Yoga ein ständiges Lernfeld - sobald ich das Gefühl habe etwas gelernt und begriffen zu haben, tun sich neue Fragen auf! 

Nun hatte ich viel über Anatomie, Philosophie, Geschichte und Flow Sequencing gelernt.... und ich stellte fest, dass  ich gerne noch mehr über Assists und Alignment lernen und die Themen Geschichte und Philosophie  vertiefen möchte. 

Zurück in MÜNCHEN wurden meine Rückenschmerzen immer besser - und das lag mit Sicherheit auch an den tollen Yogastunden mit Laura von Ostrowski. Ich entschloss mich zu einer Ausbildung bei ihr in Ashtanga Inspired Yoga und Therapeutischem Yoga.

Ich selbst finde, dass Kraft und Kontrolle über den eigenen Körper wie auch Selbstdisziplin und Ausgeglichenheit das Ashtanga Yoga definieren. Die festgelegten Reihenfolge von Asanas in einer Serie, die immer wieder in der gleichen Abfolge trainiert wird, erinnert mich sehr an Ballett - und mein zeitlebens rechts und links sehr unterschiedlicher Körper richtete sich immer mehr aus.

Ich wagte es, einen 3-tägigen Wochenendworkshop mit Kino MacGregor zu buchen - einer international bekannten Yogalehrerin, die als 29jährige von Patthabi Jois -der als Gründer des Ashtanga Yoga gilt- die Erlaubnis bekam, Ashtanga Yoga zu unterrichten. Ihre geballte Kraft und das Fachwissen beeindrucken mich - und sie ist so nett und offen dabei!

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Ich besuchte einen weiteren Workshop, mit Bryan Kest, der auch Schüler von Patthabi Jois war und der seinen eigenen Yogastil gegründet hat, nämlich das bereits mehrfach zitierte und von mir besuchte Power Yoga. Auch Bryan Kest war sehr sympathisch, offen und vor allem authentisch! Ich begann, über Bryan Kest und Kino MacGregor nachzudenken. Mir gefiel es sehr, dass sie genau das tun, was sie lieben - Yoga- und daraus das entwickelt haben, was genau zu ihnen passt. 

 

Tatsächlich ist der moderne Yoga des Westens eine stetige Weiterentwicklung der alten Lehren, die in den Upanishaden, in Patanjalis Yoga Sutra und der Bhagavad Gita aufgezeichnet wurden. Durch Einflüsse aus immer mehr Ländern, Kulturen und unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen haben sich verschiedene Stile entwickelt - warum also nicht meinen eigenen Stil entwickeln??

 

Mein Stil sollte alle Vorzüge von den Yogastilen vereinen, die ich kennen gelernt habe. Er sollte das anbieten, was mir geholfen hat, wieder auf die Beine zu kommen nach meinem Unfall. Ein Stil, der Menschen hilft, einen gesunden Körper zu bewahren und Schmerzen und Krankheiten zu überwinden. Vor allem sollte er allen Menschen zugänglich sein, nicht nur Yogis mit Erfahrung. 

 

Ich hatte in der Zeit eine Bürotätigkeit als Coach in einer Consulting-Firma und lernte erstmals, wie es ist, den ganzen Tag beruflich am Schreibtisch zu verbringen. Ich hatte für mich bereits Übungen für die Augen entwickelt, die ich regelmäßig anwendete, da mir die lange Zeit am Bildschirm Augenschmerzen bereitete. Meine Rückenschmerzen konnte ich durch tägliches Yin Yoga heilen, meinen Körper durch Ashtanga Yoga kräftigen. Eine Schulter- und Handgelenksverletzung aus Bali heilte ich mit Therapeutischem Yoga und die mentale Einstellung und der Fokus, den Yoga vermittelt, ließ mich die schwere Zeit überstehen. 

 

Aber welcher Mensch hat schon die Gelegenheit, so viele Yogastile zu praktizieren, um sich wohl zu fühlen?

Dazu kommen all die Erkenntnisse aus der spirituellen Praxis des Yoga sowie die Kenntnisse, die ich als Reikitherapeutin, Coach und Entspannungspädagogin für mein mentales und spirituelles Wohlbefinden nutze.

 

Diese Idee war der Startschuss für meinen eigenen Stil im Sinne des modernen Yoga. 

Wie der heute aussieht, findest Du hier 

Wofür steht der Kolibri...?

Bei vielen Indianerstämmen hat der Kolibri eine wichtige Bedeutung:

Die Mayas und Azteken sahen in ihm ein Symbol der Sonne und der Liebe, aber auch einen Kenner der Magie und Öffner der Herzen. In manchen indianischen Kulturen wurden Kolibrifedern zum Räuchern bei Liebesritualen und Seelenrückholungen verwendet, weil man glaubte, dass der Kolibri nicht nur die Liebe, sondern auch die Seele wieder zurückbringen kann. Die Mayas sind der Ansicht, dass Kolibris Boten der neuen Welt und einer zukünftigen Epoche sind, die in unsere Zeit gekommen sind, um uns Licht, Hoffnung und Liebe zu schenken und uns so auf die neue Welt vorzubereiten.

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Offenheit 

Herzenswärme 

Vertrauen ins Leben

Leichtigkeit 

Herzöffnung 

Heilung

Ich habe Kolibris in Südamerika kennen- und lieben gelernt. Einmal habe ich eine Einladung auf eine Kolibri-Farm in den Bergen Kolumbiens in der Nähe von Cali erhalten. Die kleinsten,  buntesten Vögel der Welt mit dem leuchtenden bunt glitzernden Federkleid machen ihrem englischen Namen "Hummingbird" alle Ehre: Wo sie sind, summt und brummt es rund um die bunten Blüten herum, deren Nektar sie trinken. Dabei schweben sie anmutig in der Luft und können sich in alle Richtungen fortbewegen. 

 

Kolibris strahlen Leichtigkeit und Flexibilität aus und scheinen darauf zu vertrauen, dass sie immer wieder Nahrung in den bunten Blütenkelchen des Nebelwaldes finden. Laden sie uns nicht ein, dem Leben zu vertrauen, sich wieder auf das Gute zu besinnen und das Negative zurück zu lassen. So oft habe ich im Leben erfahren, dass genau das kommt, was ich brauche und was gerade im Moment richtig ist für mich. Laden die wendigen Tierchen uns nicht geradezu ein, so wie sie selbst das Unmögliche zu vollbringen und über den selbstgesteckten Grenzen und Mustern aus der Vergangenheit zu stehen- und uns darüber zu erheben, um wirklich frei zu sein?

Ich persönlich sehe den Kolibri als mein Krafttier - und er bringt die folgende Botschaft: 

Der Kolibri als Krafttier verleiht ein großes Maß an Flexibilität bei der Umsetzung von Projekten und Vorhaben. 

Ähnlich dem Kolibri ist auch für Dich eine ungestörte Nachtruhe essenziell. Vielleicht bist Du Deinem Krafttier auch darin sehr ähnlich, dass Du Dich nur bei Wärme richtig wohlfühlst und dein Potenzial voll ausschöpfen kannst?  (Ja, das stimmt!)

Wärme und Herzenswärme spielen für Dich auch in zwischenmenschlichen Beziehungen eine große Rolle. 

Außerdem verleiht Dir Deine Offenheit viel Sicherheit im Umgang mit Menschen. Du kannst Sozialkontakte jahrelang aufrechterhalten und mühelos neue Kontakte knüpfen. 

Du hast einen großen Freundes- und Bekanntenkreis und bist mit vielen Menschen sehr eng, fühlst Dich aber auch rundum wohl und geborgen, wenn Du für Dich alleine bist. Das Krafttier Kolibri ist äußerst zutraulich, gesellig und lebensfroh. Nicht umsonst gilt der Kolibri als ein Meister des Gesangs und der Kommunikation.

Ich denke, dass die Beschreibung des Kolibri mich und mein Wirken sehr gut beschreibt - und habe ihn daher auch als mein Logo für mein Unternehmen gewählt.